Wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Konflikte. Das ist kein Zeichen eines schlechten Teams. Problematisch wird es, wenn Spannungen nicht angesprochen werden und im Hintergrund weiterwirken.
Frühe Anzeichen
- Informationen werden zurückgehalten oder nur noch schriftlich ausgetauscht.
- Grüppchen bilden sich, Gespräche verstummen, wenn bestimmte Personen dazukommen.
- Kleinigkeiten führen zu unverhältnismäßigen Reaktionen.
- Krankmeldungen oder Kündigungsgedanken nehmen zu.
Konflikte konstruktiv ansprechen
- Früh handeln: Je länger ein Konflikt schwelt, desto mehr verhärten sich die Positionen.
- Einzelgespräche zuerst: Hören Sie die Sichtweisen der Beteiligten getrennt an, bevor Sie alle an einen Tisch holen.
- Beobachtungen statt Bewertungen: Beschreiben Sie konkret, was Sie wahrnehmen, ohne Schuld zuzuweisen.
- Interessen klären: Hinter Positionen stehen Bedürfnisse, etwa nach Anerkennung, Klarheit oder Fairness.
- Vereinbarungen treffen: Halten Sie fest, was sich ändern soll, und prüfen Sie nach einigen Wochen gemeinsam, ob es funktioniert.
Wann Unterstützung von außen sinnvoll ist
Ist die Führungskraft selbst Teil des Konflikts, sind die Fronten bereits verhärtet oder betrifft der Konflikt das ganze Team, hilft eine neutrale Person. Je nach Situation passt eine Mediation, eine Teamentwicklung oder eine regelmäßige Supervision. Im Vorgespräch klären wir gemeinsam, welches Format sinnvoll ist.

