Volle Postfächer, ständige Erreichbarkeit, hohe Erwartungen: Stress im Job ist für viele Alltag. Kurzfristig kann er antreiben. Wird er zum Dauerzustand, kostet er Kraft, Freude und auf Dauer auch Gesundheit.
Warnsignale ernst nehmen
- Sie können nach der Arbeit kaum noch abschalten.
- Erholung am Wochenende oder im Urlaub reicht nicht mehr aus.
- Sie reagieren gereizter als sonst oder ziehen sich zurück.
- Dinge, die früher Freude gemacht haben, fühlen sich nur noch anstrengend an.
- Schlaf, Konzentration oder Appetit verändern sich.
Grenzen setzen im Arbeitsalltag
- Prioritäten klären: Was ist wirklich wichtig, was nur dringend? Besprechen Sie Prioritäten offen mit Ihrer Führungskraft.
- Erreichbarkeit begrenzen: Feste Zeiten für E-Mails und ein klares Ende des Arbeitstags schützen Ihre Erholung.
- Nein sagen lernen: Ein „Ja, aber erst nächste Woche“ ist oft möglich.
- Pausen ernst nehmen: Kurze Unterbrechungen steigern die Leistungsfähigkeit, statt sie zu senken.
- Ausgleich schaffen: Bewegung, soziale Kontakte und Zeiten ohne Ziel laden die Batterien auf.
Was Führungskräfte tun können
Stress ist nicht nur eine persönliche Frage. Arbeitsorganisation, Klarheit von Rollen und eine wertschätzende Kultur haben großen Einfluss. Führungskräfte, die über Belastung sprechen und selbst Grenzen vorleben, schützen ihr Team.
Unterstützung
Im Coaching schauen wir, was Sie belastet, was Ihnen Kraft gibt und welche Veränderungen realistisch sind. Halten Erschöpfung oder Schlafprobleme länger an, sollten Sie zusätzlich ärztlich abklären lassen, was dahinterstecken kann.

