Viele Menschen sind nach außen erfolgreich und zweifeln innerlich ständig an sich. Ein stabiler Selbstwert entsteht nicht durch Leistung allein, sondern durch die Haltung, die wir uns selbst gegenüber einnehmen.
Was Selbstwert eigentlich ist
Selbstwert beschreibt, wie wir uns als Person bewerten: ob wir uns grundsätzlich als in Ordnung erleben, auch wenn wir Fehler machen. Er ist etwas anderes als Selbstbewusstsein im Auftreten. Manche wirken souverän und kämpfen trotzdem mit dem Gefühl, nicht zu genügen.
Woran sich ein brüchiger Selbstwert zeigt
- Kritik trifft Sie besonders hart, Lob kommt kaum an.
- Sie vergleichen sich häufig mit anderen.
- Es fällt Ihnen schwer, Nein zu sagen oder eigene Bedürfnisse zu äußern.
- Sie suchen viel Bestätigung von außen.
- Ihre innere Stimme ist streng und abwertend.
Woher das kommt
Unser Selbstbild entsteht früh: durch Erfahrungen in der Familie, in der Schule, in Freundschaften. Wer Anerkennung vor allem für Leistung bekommen hat, lernt leicht, dass der eigene Wert an Bedingungen geknüpft ist. Diese Muster sind verständlich, und sie lassen sich verändern.
Was hilft
- Die innere Stimme bemerken: Achten Sie darauf, wie Sie mit sich sprechen. Würden Sie so auch mit einem Freund reden?
- Stärken sammeln: Notieren Sie über einige Wochen Situationen, in denen Ihnen etwas gelungen ist, auch Kleinigkeiten.
- Grenzen üben: Ein freundliches Nein in einer unkritischen Situation stärkt das Gefühl, für sich einstehen zu dürfen.
- Wert von Leistung trennen: Fragen Sie sich, was Sie an Menschen schätzen, die Sie mögen. Meist sind es nicht deren Erfolge.
Wann ein Coaching sinnvoll ist
Wenn Selbstzweifel Sie in Beruf oder Beziehungen deutlich bremsen, kann ein Coaching helfen, die dahinterliegenden Glaubenssätze zu erkennen und neue Erfahrungen zu machen. Auf Ihre Anfrage erhalten Sie innerhalb von 3 Tagen eine Rückmeldung.

